Moderne Software für die Baubranche

Tekla Softwarelösungen für Tragwerksplanung und Building Information Modeling bringen die Digitalisierung der Baubranche weiter voran, verbessern die Arbeitsprozesse und Informationsflüsse in Bauprojekten und bieten ihren Anwendern den entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Die Lösungen kommen in Projekten weltweit zum Einsatz - von Wohnbauten und Brücken bis zu Fabriken und Wolkenkratzern. Detaillierte, akkurate Gebäudemodelle optimieren den gesamten Gebäudelebenszyklus. Tekla Software wird von Trimble entwickelt.

Tekla Mitarbeiter 1976

Mitte der 1960er-Jahre waren Computer und automatische Datenverarbeitung in Finnland bereits etabliert. Unternehmen, die fortgeschrittene technische Berechnungen durchführten, hatten auch Automatic Data Processing (ADP)-Lösungen übernommen.

Aufgrund des ständig steigenden Rechenbedarfs und des Mangels an Ressourcen gründete eine Gruppe von Ingenieurbüros ein gemeinsames Softwareunternehmen. Das Unternehmen namens Teknillinen laskenta Oy („technische Berechnungen“) wurde im Februar 1966 registriert. Noch in jenem Frühjahr wurde der Handelsname des Unternehmens zu Tekla abgekürzt. Die erste Tekla-Niederlassung befand sich im finnischen Helsinki.

Die Grundlage der Geschäftstätigkeit von Tekla wurde mit ADP-Beratung, Rechnungsdienstleistungen, Schulungskursen und Softwareentwicklung beschrieben. 1967 wurden für den letztgenannten Zweck sechs Planungsausschüsse gegründet, in denen die verschiedenen Branchen der beteiligten Unternehmen vertreten waren. Das Ziel der Planungsausschüsse bestand in der Definition der Merkmale der gemeinsamen Software in Zusammenarbeit mit den Tekla-Mitarbeitern.
 
Tatsächlich waren diese Ausschüsse das Modell für die zukünftige Arbeitsweise von Tekla: Projekte wurden gestartet, um gemeinsam mit den Kunden neue Programme zu entwickeln.

 

Meilensteine

 

1966  

Teknillinen laskenta Oy wird in Helsinki gegründet. Tekla wird als neuer Handelsname verwendet. Reino Heinonen wird zum Managing Director des Unternehmens ernannt.

 

1968

Der Schwerpunkt der Softwareentwicklung verlagert sich auf Bautechnik, Straßenbau und Erdbewegung.

 

1970

Tekla eröffnet eine Remote-Verbindung zum Rechenzentrum von Nokia.

 

1972

Tekla eröffnet eine Standleitung zum Rechenzentrum der Control Data Corporation in Stockholm und gewinnt seine ersten skandinavischen Kunden.

 

1973

Tekla startet Berechnungen nach der finiten Elementemethode (FEM) und gewinnt Kunden in der Maschinenbaubranche.

 

1976

Plotter-Software und Grafikdrucke werden in das Programm aufgenommen.

 

1979

Tekla erwirbt seinen ersten Großrechner (Perkin Elmer).

 

1980

Das Unternehmen nimmt Tekla Oy als rechtsgültigen Namen an.

 

1981

Alle Planer und Programmierer erhalten ein eigenes alphanumerisches Endgerät.

 

1986

Tekla entwickelt eine virtuelle Datenbanktechnologie: Relationale Datenbanken werden deutlich schneller.

 

1987

Die ersten erfolgreichen Tekla-Systeme mit einer Kombination aus Grafik und relationaler Datenbank werden fertiggestellt.

 

1988

Tekla beginnt mit der Entwicklung eigener technischer Werkzeuge, sogenannter „Kits“, für die Softwareentwicklung.

 

1989

Alle neuen Softwareentwicklungsprojekte von Tekla werden mithilfe des neuen, unternehmenseigenen Techniktools (GISbase) in die Unix-Umgebung verlegt.

 

1990

Das erste X-Produkt von Tekla, Xroad für Straßenplanung, wird veröffentlicht. Danach folgt Xcity für Stadtplanung.

 

1991

Auf das Netzwerkinformationssystem Xpower für Stromversorgungsunternehmen folgt ein ähnliches System für Telefongesellschaften: Xcable.

 

1993

Die Handelsversion der Stahlbausoftware Xsteel wird fertiggestellt.

 

1995

Teklas Qualitätssicherungssystem wird zertifiziert.

 

1996

In Schweden wird eine Niederlassung eröffnet. Teklas Umstieg auf die Windows-Umgebung beginnt mit dem Softwareprodukt Xforest.

 

1997

Tekla stellt seine erste Internettechnologieanwendung fertig: WebMap für Stadtverwaltungen.

 

1998

Teklas langjähriger Managing Director Reino Heinonen wird von Seppo Ruotsalainen abgelöst. Tekla eröffnet eine Niederlassung in Malaysia.

 

1999

Tekla eröffnet Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Deutschland und Japan.

 

2000

Tekla wird an der Börse von Helsinki notiert. Das Unternehmen kauft das französische Unternehmen SMRT auf, aus dem dann die Tekla-Niederlassung Tekla Sarl wird. Außerdem eröffnet Tekla Niederlassungen in Norwegen, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Brasilien sowie eine Repräsentanz in China.

 

2001

Tekla stellt Xcable, Xenvi und Xforest ein und kauft die Kundeninformationssystemsparte und zugehörige Dienstleistungen vom finnischen Unternehmen Enfo Plc.

 

2002

Seppo Ruotsalainen tritt im November zurück und Heikki Multamäki wird zum amtierenden President und CEO ernannt. Tekla stellt Extranet- und Intranet-Netzwerkdienste für Energieversorger vor.

 

2003

Die Softwareentwicklungsumgebung Microsoft .NET wird eingeführt.

 

2004

Ari Kohonen wird President und CEO. Der von Enfo erworbene Geschäftszweig wird an TietoEnator verkauft. Die (auf Xsteel basierende) BautechniksoftwareTekla Structures wird veröffentlicht.

 

2006

Teklas 40. Jahrestag. Tekla eröffnet ein Verbindungsbüro in Indien.

 

2007

Tekla verkauft seine projektbasierte Verteidigungssparte an Patria. Tekla eröffnet eine Niederlassung in Dänemark.

 

2008

Mehr als 80 % des Nettoumsatzes stammt aus internationalen Geschäftsabschlüssen. Tekla verfügt in 12 Ländern über eine eigene Niederlassung und ein weltweites Partnernetzwerk. Die Softwareprodukte und -dienstleistungen von Tekla kommen in über 80 Ländern zum Einsatz.

 

2009

Im Februar eröffnet Tekla Malaysia eine Repräsentanz in Jakarta (Indonesien) und eine weitere im Juli in Bangkok (Thailand). Weltweit werden mehr als 16.000 Tekla Structures-Lizenzen verkauft.

 

2010

Weltweit werden mehr als 18.000 Tekla Structures-Lizenzen verkauft. Tekla hat Kunden in fast 100 Ländern. Im Februar erhält Tekla den Internationalisierungspreis der Präsidentin der Republik Finnland für das Jahr 2009. Im gleichen Monat eröffnet Tekla eine Niederlassung in Singapur als Knotenpunkt für Südostasien.

 

2011

Tekla wird Teil des Trimble-Konzerns.

 

2012

Teklas Notierung an der Börse von Helsinki wird aufgehoben.

 

2013

Tekla nutzt die Arbeit der Geschäftsbereiche Trimble Buildings und Trimble Infrastructure.

  2014 CSC wird ein Teil von T
  2015 CSC ist künftig unter der Marke Tekla aktiv. Tekla Structural Designer, Tekla Model Sharing and Tekla Warehouse werden veröffentlicht.
  2016 Tekla heißt jetzt Trimble

 

the_story_of_tekla

Wir entwickeln modellbasierte Softwareprodukte für den AEC-Markt (Architektur, Technik und Bauwesen). Diese Produkte bieten den Anwendern modernste Funktionalitäten zum Erstellen, Analysieren und Ändern modellbasierter Informationen. Die Implementierung der Produkte wird durch unsere eigene Technologieplattform und die Architektur ermöglicht.

Tekla-Anwendungen verwalten große Mengen an komplexen Informationen. Unsere Softwarelösungen basieren dabei auf Datenbanken, durch die dem Anwender alle benötigten Informationen jederzeit und auf dem aktuellsten Stand zur Verfügung stehen.

Die Vorteile eines Datenmodellkonzepts sind offensichtlich: Weiterentwicklung von Datenmodellen, Zugriff mehrer Benutzer, Verfügbarkeit in anderen Anwendungen und andere wichtige Anforderungen sind leicht zu erfüllen. Weil in Datenmodell-Tools nicht ohne Weiteres eine hinreichende Unterstützung für die Geometrie- oder Ortskomponente der Informationen gewährleistet ist, hat Tekla viel eigenständige Entwicklungsarbeit in diesem Bereich geleistet.

Die Verwendung modelbasierter Informationen

Eine Möglichkeit, die Vorteile des modellbasierten Konzepts zu veranschaulichen, liegt in der näheren Betrachtung der Weiterentwicklung eines Datenmodells. Zum Beispiel wurde während des letzten Jahrzehnts zunehmend eine Unterstützung der zeitlichen Dimension im 3D-Modell für die Bauplanung erforderlich. Aufgrund der flexiblen Natur von Datenmodellen gestaltete sich die Aufnahme der vierten Dimension als ganz einfach. Ein weiterer Trend besteht in der wachsenden Rolle von Kosteninformationen als „fünfter Dimension“.

Die Fortschritte in den Kommunikationstechnologien haben die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Unternehmen, die an einem gemeinsamen Projekt arbeiten, nicht nur möglich, sondern auch nötig gemacht. Das modellbasierte Konzept unterstützt diese Quelle der Produktivitätssteigerung bereits durch seine natürliche Fähigkeit, aus den kombinierten Informationen mehrerer Datenquellen neue Modelle zu erstellen. Die gemeinsame Nutzung eines Modells und der Austausch von Veränderungen an einem Modell sind in modellbasierten Systemen bereits als Dienste integriert.

Zu guter Letzt ist die Integration verschiedener Informationssysteme ohne klare Schnittstellen für den Zugriff auf Informationen und zugehörige Dienste unmöglich. Bei Datenmodellen werden diese Anforderungen durch Standardfunktionen erfüllt.

Tekla-Softwarearchitektur

Die Implementierung eines modellbasierten Systems, das Finanzdaten oder Kundeninformationen verwaltet, ist relativ einfach, da für die Erstellung solcher horizontalen Anwendungen zahlreiche Tools verfügbar sind. Für viele vertikale Märkte, z. B. die Märkte mit denen wir arbeiten, sind keine Werkzeuge verfügbar oder sie sind in puncto Leistung oder Funktionalität unzureichend.

Um auch bei großen Modellen alle benötigten Funktionen auf dem erforderlichen Leistungsniveau unterstützen zu können, hat Tekla eine Softwarearchitektur entworfen, die verfügbare Technologien mit benutzerdefinierten kombiniert.

Die Grundlage für diese Architektur wird durch die .NET-Technologie von Microsoft und die zugehörigen Entwicklungstools gebildet. .NET bietet eine große Anzahl grundlegender Softwareentwicklungsdienste und maximale Produktivität für Tekla und seine Partner. .NET ist auch der Branchenstandard für die Verbindung von Desktopanwendungen.

Unsere Technologieplattform "Tekla Technology" bietet die für das modellbasierte Konzept erforderlichen Tools. Das Datenmodell muss auf intelligente Weise funktionieren, zu jedem Zeitpunkt uneingeschränkte Integrität bewahren, und Änderungen müssen sofort visualisiert werden. Wenn beispielsweise das Profil eines Trägers in einem Bauwerksmodell geändert wird, müssen die Änderungen an zahlreiche Verbindungen und andere Teile des Modells weitergegeben werden.

Die Kunden erwarten von Tekla, dass sich das Modell immer und ohne Verzögerung wie gewünscht verhält. Wenn dies gelingt, können unsere Kunden das Maß an Produktivität und Qualität erreichen, das sie zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit auf ihrem Gebiet benötigen