Betonfertigteile mit BIM: Modernste Arbeitstechniken für die Fertigteilbranche

Welche Chancen und Möglichkeiten bietet die modellbasierte Planung und Ausführung für die deutsche Fertigteilindustrie?  Wie setzen Unternehmen schon heute erfolgreiches Building Information Modeling (BIM) um und optimieren dadurch ihre Prozesse? Um diese und weitere Themen ging es beim Tekla-Forum „Betonfertigteile mit BIM“, welches am 27. Oktober in Eschborn stattfand. Gemeinsam mit seinen Partnern BETSY, Halfen, Unitechnik und OP Engineers informierte Trimble über innovative Methoden für Fertiger und Ingenieurbüros. 

Patrick Grotelüschen vom Ingenieurbüro OP Engineers berichtete über die modellbasierte Fertigteilplanung des Oldenburger Büros und wie das Team die BIM-Software Tekla Structures einsetzt. Anhand eines aktuellen Projektes zeigte er live, wie die Abläufe von der Modellierung, Ableitung von Zeichnungen und Listen, bis zur Abwicklung mit Hilfe des Modells in Produktion und Baustelle funktioniert. Dabei beeindruckte die enorme Geschwindigkeit. Die effiziente Detail-Entwicklung mit sämtlichen Einbauteilen spielt hier eine große Rolle.

Peter Kleine, Leiter der Technischen Dokumentation bei HALFEN, informierte die Teilnehmer darüber, wie auf diese Weise intelligente Produktkonfigurationen den BIM-Prozess unterstützen können. Thorsten Hertel,  Tekla-Produktmanager für Betonfertigteile, stellte aktuelle Trends und Entwicklungen der Branche wie IFC4precast, BIM-basierte Arbeitsprozesse und Schnittstellen vor. Dr. Wolfgang Ehlert vom Trimble-Partner BETSY berichtete über die Erfahrungen mit der modellbasierten ERP-Anbindung.

Insbesondere im Bereich der automatisierten Fertigungsansteuerung liegt großes Optimierungspotential für die Branche. Christian Mertens, Vertriebsleiter bei Unitechnik, informierte über aktuelle Lösungen für Betonfertigteilwerke im Bereich der Steuerungstechnik. Die Veranstaltung stieß bei den Teilnehmern auf großes Interesse. 

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