Anspruchsvolle Konstruktionen für die Fußballwettkämpfe in Brasilien

Arena Amazônia und Arena da Baixada

Seit Donnerstag schaut die Fußballwelt nach Brasilien, wenn wieder das beste Nationalteam der Welt ermittelt wird. Eindrucksvolle Stadionbauten sollen dem Turnier einen würdigen Rahmen geben. Beim Neubau und Erweiterung der Stadien spielte effizientes Baumanagement nach der BIM-Methode eine Schlüsselrolle – Tekla stellt zwei der beeindruckenden Bauten vor.

Wenn heute Abend Deutschland gegen Portugal antritt, markiert das den Beginn eines hoffentlich langen Turniers für die Nationalelf. Eher im Hintergrund stehen dabei die zwölf Stadien, in denen die Partien ausgetragen werden. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Leistung der Bauingenieure, Konstrukteure, Architekten und Arbeiter, die in den letzten Jahren die Kulisse für dieses Turnier geschaffen haben. Jedes Stadion für sich ist eine einzigartige Konstruktion, die regionale Gegebenheiten berücksichtigt und besondere Anforderungen an Baumanagement und Projektkoordination stellt.  Um diese Herausforderung zu meistern setzten viele Bauunternehmen auf den Einsatz von Building Information Modeling. Die BIM-Software Tekla Structures kam bei zehn der zwölf Stadien in Brasilien zum Einsatz.

Arena Amazônia – Inspiriert durch traditionelles Handwerk

Durch den klugen Einsatz der BIM-Software von Tekla konnte das Bauunternehmen Martifer Construções seine Produktivität beim Bau der Arena Amazônia in Manaus, Brasilien um 20 % steigern und seine Effektivität um 30 % erhöhen. Dank BIM wurden die eng gesetzten Fristen für den Bau des Stadions, erfolgreich eingehalten.

Die Arena Amazônia bietet Sitzplätze für 44.500 Fußballfans der Meisterschaften in diesem Sommer. Der Amazonas, der Manaus umgibt, und die Strohkörbe der einheimischen Bevölkerung inspirierten die deutschen Architekten von Gerkan, Marg und Partner (GMP) zu Ihrem Entwurf, welcher von Martifer Construções erfolgreich umgesetzt wurde. Um die innovativen Stahlkonstruktionen rechtzeitig zu den Spielen fertigstellen zu können, enstschied sich Martifer Construções für die Arbeit mit der BIM-Software Tekla Structures.

Das Stadion ist umgeben von einer aufwendigen Stahlkonstruktion und umfasst eine Dachfläche von 23.000 Quadratmetern. Aus 7.000 Tonnen Stahl gebaut, erheben sich die Haupt- und Sekundärkonstruktionen zu einer Höhe von 31 Metern. Das Fußballfeld ist umgeben von der Stahlkonstruktion, die mit durchsichtigen weißen PTFE-Membranen bespannt ist. Diese sorgen dafür, dass die Temperatur im Stadium gesenkt wird. Insgesamt 50 Angestellte von Martifer waren mit Entwurf, Modellierung und Baumanagement beschäftigt. Rund520 Mitarbeiter waren auf der Baustelle der Arena Amazônia im Einsatz.

Arena da Baixada – freitragende Dachkonstruktion spendet Fußballfans Schatten

Auch Stahlbaufirma Brafer Construções Metálicas S/A entschied sich bei Modellierung, Fertigung und Montage des Fußballstadions Arena da Baixada in Curitiba für die Arbeit mit Tekla Structures. Das neu renovierte Stadion bietet bis zu 41.000 Besuchern Platz und ist unter anderem Austragungsort des Gruppenspiels Australien gegen Spanien am 23. Juni. Es wird von einer 200 Meter langen, freitragenden Dachkonstruktion überspannt, die eine besondere Herausforderung für die zuständige Stahlbaufirma Brafer Construções Metálicas S/A darstellte. Das Unternehmen nutzte Tekla Structures unter anderem, um die 10 Meter hohen und 4,5 Meter breiten Dachbinder mit der nötigen Detailtreue und Präzision zu modellieren. Zusätzlich kam das kostenfreie BIM-Kollaborationstool Tekla BIMsight zum Einsatz, mit dem Informationen verwaltet und der Konstruktionsprozess koordiniert wurde. Die Arbeiten an der Arena wurden im Frühjahr 2014 abgeschlossen.

In einem kurzen Video zeigt Tekla, wie BIM beim Bau der Arena da Baixada in Curitiba eingesetzt wurde, und was daraus entstanden ist:

 

Für weitere Informationen Kontaktieren Sie bitte:

Mr. Risto Räty, Executive Vice President, Tekla Building & Construction, tel. +358 30 661 1781, risto.raty (at) tekla.com

 

 

 

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